Radau im Überbau

Ich hab einen Beitrag zu Vorgängen in der NYT, aber auch allgemein zum Kulturkampf in den Medien geschrieben:

Aber man macht sich etwas vor, wenn man so tut, als seien die Dinge immer so eindeutig wie im Falle jener [ZEIT]-Kolumne. Politische Auseinandersetzung besteht nicht nur aus dem Kampf gegen klare rechte Bedrohungen oder eindeutigen Rassismus. Manche Linksliberale neigen zu einem unpolitischen und moralistischen Denken, ihnen geht das Bewusstsein dafür verloren, dass politische Gegensätze etwas ganz Normales sind – dazu gehören auch politische Gegner, die deshalb nicht gleich Menschenfeinde sein müssen. Wenn sich zum Beispiel die »Tagesspiegel«-Journalistin Fatina Keilani in einer Glosse über zeitgenössische antirassistische Diskurse lustig macht, wird das von Mohamed Amjahid in der »Taz« nicht etwa als verantwortungslos oder ignorant kritisiert, sondern gleich als »menschenverachtende Kontroverse« bezeichnet, die »rassistische Bilder« bediene.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1149454.new-york-times-radau-im-ueberbau.html?pk_campaign=SocialMedia%3Fpk_campaign%3DSocialMedia

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