Was normal ist – Clemens Tönnies

Unter Pseudonym habe ich die Sache mit Clemens Tönnies kommentiert.

https://jungle.world/index.php/artikel/2019/33/was-normal-ist

Der entscheidende Absatz:

„Der ganze Vorgang ist aber auch aus einem weiteren Grund ­deprimierend. Ein Skandal zeigt, was eine Gesellschaft nicht akzeptieren will. Im Umkehrschluss zeigt er auch, was eine Gesellschaft ­eigentlich für ganz in Ordnung hält, für normal, für nicht der Rede wert. Tönnies betreibt den größten Schlachtbetrieb in Deutschland, mit einem Jahresumsatz von etwa sechseinhalb Milliarden Euro. Zahlreiche Medienberichte weisen darauf hin, wie schlimm die Zustände in Tönnies’ Schlachtbetrieb sind: Niedriglohn, Werkverträge, Subunternehmen, Gewerkschaftsfeindlichkeit, übelste Ausbeutung besonders von osteuropäischen Arbeitern und die heftige Umweltbelastung, die zu diesem Geschäft dazugehört. All das scheint kein Skandal sein, der für den Boss eines Profifußballclubs Konsequenzen hätte – weil es eben normal ist.“

 

»Falsches Fahrwasser« – der Konflikt in der Straße von Hormus

Die USA haben das Nuklearabkommen mit dem Iran aufgekündigt und verfolgen die Politik des maximalen Drucks. Die deutsche Regierung setzt weiter auf Deeskalation.

Eine Einordnung von mir zur Krise in der Straße von Hormus und den transatlantischen Konflikten, die daran hängen:

https://jungle.world/index.php/artikel/2019/33/falsches-fahrwasser

 

Das Geschäftliche zuerst: Wirtschaft in der Westbank

Vor ein paar Wochen war ich in Israel und den besetzten Gebieten, in Ramallah. Herausgekommen ist eine Reportage über wirtschaftliche Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern – in der nebenbei durchscheint, dass das ganze eigentlich völlig aussichtslos ist. Den Eindruck habe ich zumindest, but only time will tell.

https://jungle.world/artikel/2019/32/das-geschaeftliche-zuerst